Jan Kollwitz
Keramiker

Jan Kollwitz begann als Jugendlicher eine Karriere als Theater- und Filmschauspieler, wechselte dann aber zur Töpferkunst. Nach einer dreijährigen Lehre im süddeutschen Kandern war Kollwitz zwei Jahre Schüler von Yutaka Nakamura in Echizen in Japan. Der japanische Meister unterrichtete ihn in der Brenntechnik der Anagama-Öfen und in den traditionellen Techniken der Echizen-Keramik.

Der Urenkel von Käthe Kollwitz betreibt seit 1988 eine Werkstatt in Cismar. Hier baute der Ofenbaumeister Tatsuo Watanabe einen originalen Anagama-Ofen für ihn. Die Keramiken werden unglasiert in den Brennofen eingesetzt und vier Tage lang gebrannt. Die natürliche Glasur auf den Gefäßen entsteht durch das Verschmelzen von Flugasche mit dem Ton. Je nach Standort des Gefäßes im Ofen ergeben sich verschiedene Farben: jede Keramik ist ein Unikat. Kollwitz’ Werk ist tief mit der japanischen Teezeremonie verbunden.
Seit 1990 präsentiert er seine Werke auch auf Ausstellungen und ist in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Praxisstipendiat vom 20. September - 11. November

Eike König

Gordon Kampe

Felix Schramm

Simone Haug

Gordon Kampe

Bernd Grimm

Jörn Köppler

Jörg Herold

Villa Massimo

Peter Zizka